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Laut Heberegister der Abtei
Werden wird der Ort erstmalig um das Jahr 1000 unter dem Namen "Husum"
erwähnt. Später taucht die Bezeichnung Husem oder Groothusen auf.
Der Ort gehört wahrscheinlich zu
den ältesten Wohnstätten in der Krummhörn. Nach örtlich erfolgten Grabungen
kann auf ein Wickdorf, d.h. Handelsplatz, geschlossen werden, das an einer
Meeresbucht (Priel) angelegt wurde. Friesische Wanderkaufleute stapelten
hier ihre Waren und fanden bei längeren Aufenthalten im Ort Unterkunft. Nach
der Bedeichung im 13. Jahrhundert hat Groothusen seine Bedeutung als
Handelsplatz verloren.

Die ev.-ref. Kirche zu
Groothusen |
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Als nordwestlicher Abschluss des langestreckten Warfdorfes steht das große Gotteshaus mit
dem massigen Kirchturm, seit eh und je ein Wahrzeichen in der sich weit
ausdehnenden Krummhörn. Die alte Glocke stammt aus dem Jahre 1526. Der
aus dem Jahre 1590 in Blaustein gehaltene Grabstein der Adda von
Meckenborg, Herrin von Groothusen, gilt als besondere Kostbarkeit. Neben
weiteren sehenswerten Grabplatten stellt das von Gert Klinghe 1454
gegossene prächtige bronzene Taufbecken eine weitere Bereicherung der
alten Kirche dar. |

Die Osterburg |
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Drei Burgen, die Oster-,
Middel- und Westerburg zierten zu früheren Zeiten das Dorfbild
Groothusens. Im 15. Jahrhundert wurde die Osterburg als ein schlichtes
Herrenhaus wieder aufgebaut, das zur Zeit von den Nachfahren der van
Wingene bewohnt wird.
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Typisches Friesenhaus |
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Einige kleinere
Gewerbetreibende sind seit langem in Groothusen angesiedelt. Im Ort
selbst sind zahlreiche, zum Teil unter Denkmalschutz stehende kleine
schmucke Friesenhäuser, die heute hauptsächlich an Feriengäste
vermietet werden.
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